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Sehenswert

Baudenkmäler im Markt Triefenstein

Friedhofskreuz

Ehemals Zehntscheune

Kath. Pfarrkirche St. Burkard

Burkardus-Gruft

Bergfried

Schloss Homburg

Kreuzschlepper

Ehemalige Papiermühle

Friedhofskreuz

Nepomuk-Statue

Dreifaltigkeitssäule

Rathaus

Katholische Pfarrkirche St. Jakobus d. Ältere

Kreuzschlepper

Katholische Pfarrkirche St. Ulrich

Friedhofskreuz

Gefallenendenkmal

Katholische Pfarrkirche St. Georg

Wegkreuz

Wegkapelle

In der Papiermühle Homburg erwartet die Besucher in der originalen historischen Kulisse eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des handwerklichen und industriellen Papiermachens.

Als ein in ganz Süddeutschland einmaliges Museum präsentiert sich die Papiermühle.
In der modernen  Papiermanufaktur werden heute mit Sieb und Bütte wieder handgeschöpfte Papiere hergestellt.

Das Industriedenkmal bewirbt sich, zusammen mit 5  weiteren Papiermühlen aus ganz Europa, um den UNESCO Weltkulturerbe Titel.

Umrahmt von den Homburger Weinbergen, allen voran dem Homburger Kallmuth, einem alten Weinberg, der mit historischen Trockenmauern befestigt ist und dessen Lagen daher bis heute über weite Strecken nur manuell gelesen werden können, liegt der Weinort Homburg am Main.

Das denkmalgeschützte Schloss Homburg steht exponiert und weithin sichtbar auf einem steilen Kalkfelsen aus Kalktuff direkt am Kallmuth, hoch über dem Main am nördlichen Rand des Ortes. Aufgrund dieser Lage ist das Schloss als „Landschaftsprägendes Baudenkmal“ mit überregionaler Bedeutung eingestuft.

Die gesamte Schlossanlage besteht aus dem Schlossgebäude, der Zehntscheune und einem Burgfried und zieht jährlich viele Besucher an. Die Räume des Hauptgebäudes werden seit 1998 von renommierten Künstlerinnen bewohnt und als Werkstätten genutzt. In einem weiteren Trakt des Schlosses wohnt ein Musikwissenschaftler, der eine herausragende Sammlung historischer Tasteninstrumente unterhält, die bei diversen Konzerten im Schloss auch erklingen. Die ehemalige Zehntscheune wird für große Veranstaltungen genutzt und der gesamte Schlosshof erstrahlt jährlich zum überregional bekannten Homburger Weinfest, das Gäste aus Nah und Fern nach Triefenstein zieht. 

Auch das Innere des Schlossbergs birgt eine Sehenswürdigkeit: die Tropfsteingrotte „Burkardusgruft“ in der sich der Sage nach der Hl. Burkardus versteckt haben soll.

Geschichtliches

Das beeindruckende Fachwerkschloss auf dem Kalktufffelsen über dem Main findet Ende des 10 Jahrhunderts erstmalige Erwähnung unter dem Namen „Hohenburg“.
1561-1568 wurde die Homburg unter dem Besitzer von Gebsattel durch den noch bestehenden Fachwerkbau ersetzt.
1602 war der Fürstbischof Julius Echter Herr von Homburg,
1614 ließ er die Zehntscheune erbauen.
1831 Stand das Schloss ohne Nutzung leer.
1869 kaufte es die Gemeinde für soziale Zwecke. Es wurde als Rathaus, Schule und Rentamt genutzt.
Ab 1900 wurde es grundlegend renoviert.

Das Kloster Triefenstein, idyllisch am Main gelegen, ist ein faszinierendes Ziel für Geschichts- und Architekturinteressierte. Dieses ehemalige Augustiner-Chorherrenstift, das heute von der evangelischen Christusträger-Bruderschaft genutzt wird, bietet eine reiche Geschichte und beeindruckende historische Gebäude. Der Name “Triefenstein” leitet sich von einer nahegelegenen Quelle ab, die unter einem markanten Stein entspringt.

Das Kloster Triefentein besteht seit dem Jahre 1102, als es vom Würzburger Bischof Emehard gegründet wurde. Das Anwesen wurde bis 1803 von Augustiner Chorherren bewohnt, die stets das Chorgebet pflegten und ihrer Aufgabe als Seelsorger nachgingen. Das Kloster spielte eine bedeutende Rolle in der Region und erlangte durch zahlreiche Stiftungen Wohlstand. 

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte es jedoch auch schwierige Zeiten, wie den Dreißigjährigen Krieg, in dem es zeitweise von den Wertheimern besetzt wurde.

Historische Gebäude:

Stiftskirche St. Peter und Paul: Diese Kirche, die dem Apostel Petrus geweiht ist, wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Besonders bemerkenswert ist die klassizistische Umgestaltung unter Propst Melchior Zösch im Jahr 1784.
Klostergebäude: Die Klosteranlage besteht aus mehreren historischen Gebäuden, die im Laufe der Zeit restauriert wurden. Nach der Auflösung des Klosters im Jahr 1803 diente das Anwesen verschiedenen Zwecken, darunter als Erholungsheim und Flüchtlingslager.
Der Triefende Stein: Diese Quelle, die dem Kloster seinen Namen gab, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Sie liegt in der Nähe des Klosters und bietet einen malerischen Anblick.

Seit 1986 ist das Anwesen der Hauptsitz der Christusträger-Brüder, die dort leben, beten und das Gelände weiterhin pflegen. Sie bieten heute noch Unterkunftsmöglichkeiten und wollen ihren Lebensweg durch verschiedene Freizeitangebote den Menschen nahebringen.

Ein Besuch im Kloster Triefenstein ist eine Reise in die Vergangenheit und zur inneren Einkehr. Die beeindruckenden historischen Gebäude und die reiche Geschichte machen es zu einem einzigartigen Ziel am Main.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Sollten Sie das Kloster besuchen wollen, setzen Sie sich bitte mit den Christusträgern in Verbindung:

Homburger Weinfest

Das Weinfest in Homburg am Main: Ein Fest für alle Sinne

Das Weinfest in Homburg am Main ist ein jährliches Highlight, das Weinliebhaber aus nah und fern anzieht. Es findet traditionell am letzten Juli- und ersten Augustwochenende statt und verwandelt den romantischen Schlosshof und Schlossgarten in eine stimmungsvolle Weinstube.

Einzigartiges Ambiente

Das Homburger Weinfest ist bekannt für sein stilvolles Ambiente. Der Schlosshof, umgeben von historischen Fachwerkgebäuden, bietet den perfekten Rahmen für die Verkostung edler Tropfen. Die Besucher können sich auf Weine aus den Spitzenlagen Homburger Kallmuth und Homburger Edelfrau freuen, die von den örtlichen Winzern präsentiert werden.

Kulinarische Genüsse und Musik

Neben den hervorragenden Weinen bietet das Weinfest auch eine Vielzahl an kulinarischen Spezialitäten. Die Weinfestküche serviert fränkische Klassiker, die perfekt zu den Weinen passen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen namhafte Kapellen und Blasmusikgruppen, die für eine ausgelassene Stimmung sorgen.

Höhepunkte des Festes

Ein besonderes Highlight des Weinfestes ist die Abholung der Weinprinzessin, die das Fest offiziell eröffnet. An den beiden Festwochenenden können die Besucher zudem an verschiedenen Weinproben teilnehmen und mehr über die Weinkultur der Region erfahren. Das Fest endet traditionell mit einem spektakulären Feuerwerk, das über dem Kallmuth abgebrannt wird und den Himmel in bunten Farben erleuchtet.

Das Weinfest in Homburg am Main ist ein Muss für alle Weinliebhaber und bietet eine einzigartige Kombination aus hervorragenden Weinen, kulinarischen Genüssen und stimmungsvoller Musik. Das historische Ambiente des Schlosses und die herzliche Gastfreundschaft der Homburger Winzer machen das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Planen Sie Ihren Besuch und genießen Sie die besondere Atmosphäre des Homburger Weinfestes!

Aktuelle Informationen finden Sie unter:

Veranstalter:

Reservierungen/Anfragen unter info@homburger-weinfest.de

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr
und 16:00 - 18:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

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