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Informationen zum Katastrophenschutz

Informationen zum Katastrophenschutz

Eine Katastrophe im Sinn des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) ist ein Geschehen, bei dem Leben oder Gesundheit einer Vielzahl von Menschen oder die natürlichen Lebensgrundlagen (Umwelt) oder bedeutende Sachwerte in ungewöhnlichem Ausmaß gefährdet oder geschädigt werden und die Gefahr nur abgewehrt oder die Störung nur unterbunden und beseitigt werden kann, wenn unter Leitung der Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken.

Der Katastrophenschutz baut vor allem auf den Einsatzkräften der Feuerwehren, der freiwilligen Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks – THW – auf. Darüber hinaus sind alle Behörden und Dienststellen des Freistaates Bayern, die Gemeinden, die Landkreise und die Bezirke, die sonstigen der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege zur Katastrophenhilfe verpflichtet.

Informationsbroschüre für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Herausgeber: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Zu folgenden Ereignissen und Gefahrenlagen haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen bereitgestellt

Hochwasserinformationen

Hochwasserbenachrichtigung -Abfrage der Pegelstände

Bürgerinformation 

In Hochwasserzeiten stellt der Hochwassernachrichtendienst Bayern stündlich die Daten der Pegelstände bereit.

Dabei ist der Pegelstand in Steinbach (bei Lohr am Main) für Triefenstein maßgebend.

Die Pegelstände können auf verschiedenen Wegen abgefragt werden:

  • Die Telefonnummer der automatischen Ansage über den aktuellen Pegelstand in Steinbach lautet:

    01804 – 370037-529 
    (Kosten pro Anruf: 0,20€/Anruf a. d. dt. Festnetz / max. 0,42€/Min a. Mobilfunknetzen)

  • Die Telefonnummer der automatischen Ansage zum Lagebericht des Hochwassernachrichtendienstes in Bayern lautet: 0821 – 9071-5976 
    (Kosten pro Anruf: 0,20€/Anruf a. d. dt. Festnetz / max. 0,42€/Min a. Mobilfunknetzen)
  • Über die kostenlose App „Meine Pegel 2.0“ sind ebenfalls die Pegelstände abrufbar. 

Die Bekanntmachung mit der Angabe des Pegelstandes in Steinbach am Main wird durch die amtliche Bekanntmachung des Marktes Triefenstein vorgenommen.

Der Aushang des Marktes wird an folgenden Anschlagtafeln angebracht:

    • Homburg: Am Winzerbrunnen (Burkardusplatz), am ehemaligen Gasthaus Krone und am Bischbach
    • Lengfurt: Am Rathaus, an der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße (am Kindergarten) und an der Kirche
    • Trennfeld: Am Containerplatz Oberes Mainfeld, Ulrich-Herold-Straße (am Kindergarten) und an der Kirche

Die Bekanntmachung beginnt bei Erreichen der Meldestufe 1 (Pegelstand 400 cm in Steinbach am Main)

 

Den aktuellen Pegelstand kann jeder Bürger unter der Telefonnummer 0180 43 700 37 529 (automatische Ansage) oder über das Internet unter www.hnd.bayern.de selbst erfragen.

 

Erläuterungen der Meldestufen:

  • Meldestufe 1: Meldebeginn (400cm), stellenweise kleine Ausuferungen.
  • Meldestufe 2: (430 cm) Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.
  • Meldestufe 3: (530 cm) Einzeln bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsanbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- und Dammwehr erforderlich.
  • Meldestufe 4: (620 cm) Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser-Dammwehr in großem Maße erforderlich.

Starkregenereignisse

Starkregenereignisse können erhebliche Schäden verursachen, aber es gibt verschiedene Maßnahmen, die Bürgerinnen und Bürger ergreifen können, um sich vorzubereiten und zu schützen. Hier sind einige wichtige Punkte zur Vorbeugung und Maßnahmen:

Vorbeugung
  1. Gebäude schützen:

    • Installieren Sie Rückstauklappen, um zu verhindern, dass Wasser in Keller und tiefer gelegene Räume eindringt1.
    • Dichten Sie Türen und Fenster mit wasserfestem Material ab.
    • Lagern Sie gefährliche Stoffe außerhalb von Überschwemmungsbereichen.

  2. Flächenentsiegelung:

    • Schaffen Sie Versickerungsflächen, wie z.B. Grünflächen oder Kiesbeete, um das Wasser besser aufzunehmen.
    • Nutzen Sie Regenwasserzisternen, um überschüssiges Wasser zu speichern und später zu verwenden.

  3. Kommunikation und Warnsysteme:

    • Informieren Sie sich regelmäßig über Wetterwarnungen und Starkregenprognosen.
    • Nutzen Sie Apps und lokale Warnsysteme, um rechtzeitig gewarnt zu werden.

Maßnahmen während eines Starkregenereignisses
  1. Sicherheitsvorkehrungen:

    • Bleiben Sie im Gebäude und vermeiden Sie den Kontakt mit überfluteten Bereichen.
    • Schalten Sie elektrische Geräte aus, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

  2. Notfallausrüstung:

    • Halten Sie Sandsäcke, wasserfeste Sperrholzplatten und Silikon zum Abdichten bereit.
    • Stellen Sie sicher, dass Sie eine Notfalltasche mit wichtigen Dokumenten, Medikamenten und Notfallausrüstung griffbereit haben.

  3. Nachbarschaftshilfe:

    • Arbeiten Sie mit Ihren Nachbarn zusammen, um gemeinsam Vorsorgemaßnahmen zu treffen und sich gegenseitig zu unterstützen.



Durch diese Maßnahmen können Sie das Risiko von Schäden durch Starkregenereignisse erheblich reduzieren und sich besser schützen. 

Sandsäcke können bei akuter Wetterlage über den Bauhof bereitgestellt werden. Erste Anlaufstelle ist das Bürgerbüro unter 09395-9701-0

Stromausfall

Vorgehen bei Stromausfall größer als 10 min
Die örtlichen Feuerwehren dienen in diesen Fällen als „Leuchtturm“ und Anlaufstelle, um medizinische, polizeiliche und Feuer- Notrufe aus der Bevölkerung an die ILS melden zu können und um unter anderem die gesetzlich vorgeschriebene 10-minütige Hilfsfrist möglichst sicherzustellen.
Sobald die Integrierte Leitstelle (ILS) über einen Stromausfall länger als 10 Minuten Kenntnis erlangt (z.B. von einem Stromanbieter bedingte Netzabschaltung), werden sich unsere Feuerwehren für die Dauer des Stromausfalls als Anlaufstelle für die Bevölkerung mit eingeschaltetem Blaulicht vor das Gerätehaus stellen.

Mit Eintritt des Stromausfalls ist die Alarmierung der Feuerwehr nicht mehr möglich. Deshalb ist es notwendig, dass sich Feuerwehren ohne Funkmelder in ausreichender Stärke im Feuerwehrhaus zusammenfinden, um für evtl. Einsätze bereit zu stehen.

Das Landratsamt Main Spessart hat zusätzlich ein Informationsblatt herausgegeben, wie Sie sich privat auf mögliche Stromausfälle vorbereiten können.

Hitzewellen

Auch Hitze kann ein ernsthaftes Gefahrenereignis sein, insbesondere während Hitzewellen. Hohe Temperaturen können die Gesundheit stark beeinträchtigen und zu Hitzekrämpfen, Hitzeschlag und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Hier sind einige Maßnahmen zur Vorbeugung:

Vorbeugung

  1. Hydration:

    • Trinken Sie ausreichend Wasser, mindestens zwei bis drei Liter pro Tag.
    • Vermeiden Sie Alkohol, Koffein und zuckerhaltige Getränke, da diese den Körper zusätzlich belasten.
  2. Kühlung:

    • Halten Sie Ihre Wohnräume kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Rollos geschlossen halten und nachts lüften.
    • Nutzen Sie Ventilatoren oder Klimaanlagen, um die Raumtemperatur zu senken.
  3. Kleidung und Sonnenschutz:

    • Tragen Sie leichte, helle und lockere Kleidung, die die Haut atmen lässt.
    • Verwenden Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und tragen Sie einen Hut, wenn Sie nach draußen gehen.
  4. Aktivitäten anpassen:

    • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeiten (zwischen 11 und 17 Uhr).
    • Planen Sie Outdoor-Aktivitäten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
  5. Ernährung:

    • Essen Sie leichte Mahlzeiten, die den Körper nicht zusätzlich belasten.
    • Bevorzugen Sie wasserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse.

 

Maßnahmen bei Hitze

  1. Erste Hilfe:

    • Bei Anzeichen von Hitzekrämpfen oder Hitzeschlag (z.B. starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit) sofort in den Schatten gehen, kühlen und Flüssigkeit zuführen.
    • Notfalls den Rettungsdienst rufen, wenn sich der Zustand nicht bessert.
  2. Auf andere achten:

    • Besondere Aufmerksamkeit auf gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke richten.
    • Regelmäßig nach ihnen sehen und sicherstellen, dass sie ausreichend trinken und sich kühl halten.

Durch diese Maßnahmen können Sie die gesundheitlichen Risiken während Hitzewellen deutlich reduzieren. 

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr
und 16:00 - 18:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 12:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: